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    <title>Claims Logfile 2.0 - Studium</title>
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        <title>RSS: Claims Logfile 2.0 - Studium - tail -f /var/log/claim.log</title>
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    <title>Wetterbericht</title>
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            <category>Studium</category>
    
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    <author>claim@claimaster.de (Claim)</author>
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    Vor ein paar Tagen hatte ich eine Idee, wie man vielleicht die Begriffe Über- und Unterapproximation veranschaulichen kann und was eine Approximation &lt;em&gt;sicher&lt;/em&gt; macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, zuerst mal das Wort selbst: &quot;Approximation&quot; heißt etwa so viel wie &quot;Annäherung&quot;. Darauf gründet sich eine ganze Klasse von Algorithmen in der Informatik. Bei den Approximationsalgorithemn ist nämlich die Lösung des Problems häufig entweder gar nicht möglich oder extrem aufwändig. Zumindest, wenn man es genau wissen will. Aber: Manchmal ist man vor allem an einer schnellen Lösung interessiert und nicht so sehr daran, dass das Ergebnis 100%-ig hinhaut. Also nähert man sich der eigentlich korrekten Lösung an und bricht zum Beispiel die Darstellung von &lt;span style=&quot;font-family: Times, serif&quot;&gt;&amp;Pi;&lt;/span&gt; (Pi) bei der zweiten Stelle ab, weil man auch sonst in den Berechnungen nicht mehr als zwei Nachkommastellen verwendet. Dann erhält man als angenäherte Lösung 3,14. Das ist genau genug und dauert nicht unendlich lange (wie eine exakte Berechnung, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Transzendente_Zahl&quot;  title=&quot;Wikipedia: Transzendente Zahl&quot;&gt;denn Pi ist ja transzendent&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt; Ich hatte aber eingangs etwas Anschauliches versprochen. Das hole ich jetzt nach. Wir brauchen dazu den Wetterbericht und eine Person (zum Beispiel jemanden wie mich), die &lt;em&gt;auf keinen Fall&lt;/em&gt; in den Regen kommen will. Dazu sieht sich dieser Jemand immer den Wetterbericht für den nächsten Tag an. Wir nehmen mal an, dass es nur eine Art zweiwertiges Wetter gibt: Entweder es scheint die Sonne oder es gibt Regen. Das muss nicht den ganzen Tag so sein, aber es gibt beispielsweise keinen bedeckten Himmel und auch nicht sowas wie Hagelschauer usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Wetterbericht exakt wäre, dann gilt:&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wenn es regnet, dann hat der Wetterbericht auch Regen vorhergesagt.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wenn es sonnig ist, dann hat der Wetterbericht auch Sonnenschein vorhergesagt.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
Wir alle wissen aber, dass es sowas wie einen hundertprozentig zuverlässigen Wetterbericht nicht gibt. Das wäre &lt;em&gt;die exakte&lt;/em&gt; Lösung des Problems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir niemals nass werden wollen, dann muss der Wetterbericht mindestens derart sein, dass die Bedingung (1) von oben gilt. Das heißt aber auch, dass der &quot;Pessimisten-Wetterbericht&quot; dafür ausreicht. Der sagt nämlich immer nur Regen voraus. Damit ist die Bedingung (1) von oben erfüllt. Der Wetterbericht würde unserem Regenhasser ausreichen, denn er wird niemals vom Regen überrascht, sondern stellt sich grundsätzlich auf Regen ein (und geht dann z.B. einfach nicht aus dem Haus). Damit hätten wir eine &lt;em&gt;sichere Überapproximation&lt;/em&gt;. Es ist eine Überapproximation, weil wir unter Umständen an Sonnentagen nicht aus dem Haus gehen, obwohl es gar keinen Regen geben wird. Oder anders gesagt: Es wird nicht nur Regen für die tatsächlichen Regentage vorausgesagt, sondern &lt;em&gt;darüber hinaus&lt;/em&gt; auch für (manche) Sonnentage. &lt;em&gt;Sicher&lt;/em&gt; ist die Approximation, weil wir niemals unverhofft einem Regenschauer begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Unterapproximation würde uns ab und zu mal sprichwörtlich im Regen stehen lassen. So ein Wetterbericht wäre nämlich zu optimistisch. Er würde für manche Tage Sonne versprechen, obwohl es dann doch regnet. Gemessen an unserem Wunsch, nicht nass zu werden, wäre das &lt;em&gt;nicht sicher&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen sind wir an einer sicheren Approximation interessiert. Ob es sich dabei um eine Über- oder eine Unterapproximation handelt, hängt immer davon ab, was unser Kriterium für eine akzeptable Lösung ist. Im obigen Beispiel wären alle unterapproximierenden Wetterberichte nicht akzeptabel, da wir dann unter Umständen doch nass würden. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Jun 2007 20:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>I'll put that to good use.</title>
    <link>http://claimaster.de/index.php?/archives/62-Ill-put-that-to-good-use..html</link>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>claim@claimaster.de (Claim)</author>
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    ... sagen die Henchmen bei Diablo 2, wenn sie vom Spieler mit neuen Gegenständen (Streitaxt, Schild oder ein Helm, der mit 5-prozentiger Wahrscheinlichkeit bei einem kassierten Treffer die Angreifer mit Blitzen belohnt) ausgestattet werden. Diese Helferlein kosten Geld: man muss sie als Söldner für gefährliche Abenteuer (lies: stupides, aber spaßiges Gemetzel) einkaufen und sie dann auch noch mit brauchbaren Gegenständen ausrüsten, damit sie einem möglichst wirkungsvoll zur Seite stehen. Und wenn sie draufgehen, kann man sie (praktischerweise) beim &quot;Verkäufer&quot; wiederbeleben lassen &amp;ndash; gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, versteht sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim eigenen Studium investiert man auch eine Menge &amp;ndash; vor allem Zeit und Arbeit &amp;ndash; in der Hoffnung, dass am Ende etwas Brauchbares dabei herauskommt und einem gewissermaßen das angehäufte Wissen und die erlernten Werkzeuge hilfreich zur Seite stehen. Man hofft also, dass man es nutzbringend verwerten kann; putting it to good use eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die wenigsten, die ein Studium beginnen, sind sich wahrscheinlich bewusst, was im Laufe dieser Ausbildungszeit auf sie zukommt und wie sie sich währenddessen verändern werden. Und einigen geht es sicher wie mir: Man geht mit gewissen Vorstellungen ins Studium hinein, erlebt eine Phase des Zweifels und kommt schließlich zur Besinnung, trifft eine Entscheidung: weitermachen oder sein lassen. Die Faszination für ein Fach kann eben  durch den Versuch, es zu meistern, kommen (wie der Appetit zuweilen beim Essen). Und so führten hauptsächlich Marco und mein aktueller Chef (mit einzelnen Einwürfen meinerseits) am Donnerstag ein Gespräch über Sinn und Gerechtigkeit allgemeiner Studiengebühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist und bleibt für mich eine zwiespältige Frage, die nicht mit einem Ja oder Nein beantwortet werden kann. Da kommt mir das derzeitige Modell mit der flexiblen Gebührenordnung zwar gewissermaßen entgegen, aber solche Dinge kann man leicht sagen, wenn man selbst nicht mehr davon betroffen ist. So regt sich ein gewisses Schuldgefühl in mir, nicht genug getan zu haben, um diese hoch bewertete und viel kritisierte Form der Ausbildung für alle Menschen offen zu halten. Die Frage könnte zum Beispiel lauten: Hätte ich bei 500 Euro pro Semester auch studiert? Zieht man in Betracht, dass auch ohne allgemeine Studiengebühren der durchschnittliche Mittzwanziger-Student Schulden in Höhe von 2000-3000 Euro hat, kommt man schnell in beängstigende Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zentrale Problem bleibt allerdings die Finanzierungsnot des deutschen Hochschulwesens. Man kann jetzt viel hin- und herrechnen, wieviel diese Ausbildung eigentlich kosten müsste und wieviel sie tatsächlich kosten darf. Diese Gebühren sind ein Versuch der Lösung, kein Patentrezept, und die Zeit wird zeigen, was schließlich &quot;hinten rauskommt&quot;. Hoffentlich bleiben nicht allzu viele Unsichere auf der Strecke.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Aug 2006 17:30:58 +0200</pubDate>
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    <title>Abschluss und Beginn</title>
    <link>http://claimaster.de/index.php?/archives/60-Abschluss-und-Beginn.html</link>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>claim@claimaster.de (Claim)</author>
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    Es ist ein merkwürdiges Gefühl, die eigene Diplomarbeit in gedruckter und gebundener Form in der Hand zu haben &amp;ndash; ein Produkt von einem halben Jahr intensiver Beschäftigung mit einem Thema und die letzte Herausforderung des Studiums. Während gestern der eher emotionslose und stressige Tag war (Schlusskorrekturen, Druck und Bindung), war heute der Tag der Abgabe. Tatsächlich ist das auch eher zurückhaltend in puncto Emotion. Schließlich hat Frau Koßmann aus dem Dekanat nur nach vier Exemplaren gefragt, die ich ihr gerne übergeben habe. Das fünfte aber habe ich erst heute abend binden lassen und vorhin noch einmal durchgeblättert. Die dem Richtwert ziemlich genau entsprechenden 80 Seiten sind an sich nichts besonders Romantisches. Und dennoch: Dieses Ende der Ausbildung ist ein großes Stück Arbeit &amp;ndash; mal zum Festbeißen, mal zum Durchbeißen und manchmal ging es einfach nur wunderbar voran. In Insiderkreisen nennt man so etwas glaube ich &lt;em&gt;Leben&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Studium hat mich um so vieles reicher gemacht: Wissen, Erfahrungen, Freunde, Erkenntnisse über mich selbst und ein zweites Zuhause &amp;ndash; das sind nur einige Dinge, die mir spontan einfallen. Die Gelegenheit, die sich mir bietet, nun noch zu promovieren, werde ich wahrnehmen, um meinem derzeitigen Traum einer akademischen Karriere näherzutreten. So stellt dieser Abschluss auch den Beginn einer neuen Phase meines Lebens dar. Nicht zuletzt auch einer bezahlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es auch in der Arbeit geschrieben: Ich danke all denen, die mich in meinem Studium unterstützt haben. Sei es durch tatkräftige Hilfe in Studienbelangen, durch interessante oder belebende Gespräche oder einfach durch die Tatsache, dass ich einige Menschen Freunde nennen darf, die mir viel bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wollen wir mal sehen, welche Note am Ende rausspringt. &lt;img src=&quot;http://claimaster.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 Jul 2006 18:23:59 +0200</pubDate>
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    <title>Anlauf nehmen zum Endspurt</title>
    <link>http://claimaster.de/index.php?/archives/30-Anlauf-nehmen-zum-Endspurt.html</link>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>claim@claimaster.de (Claim)</author>
    <content:encoded>
    Hurra! Endlich habe ich alle Prüfungen im Hauptfach hinter mir. Das Hauptstudium neigt sich damit dem Ende und dem interessantesten Projekt zu: der Diplomarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleiben noch die Prüfung über Tonstudiotechnik und Klanginstallationen im Nebenfach und die Krönung des Studiums abzulegen. Bei letzterer habe ich zwar noch kein konkretes Thema, wohl aber eine Vorstellung, in welche Richtung die Arbeit sich entwickeln könnte. Und immerhin schon die Zusage, &lt;a href=&quot;http://ls6-www.cs.uni-dortmund.de&quot;&gt;am entsprechenden Lehrstuhl&lt;/a&gt; gerne gesehen zu werden. Mehr dazu gibt&#039;s, sobald ich mit dem Überlegen fertig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Studienjahr hatte es in sich. Das zweite Semester der Projektgruppe endete nicht wie ursprünglich geplant, sondern schob sich cremig in das neue Semester hinein, Woche für Woche und Monat für Monat, sodass ich erst zwischen Mitte und Ende Mai endlich damit abschließen konnte. In der vorlesungsfreien Zeit vor dem letzten Wintersemester - also zwischen den beiden Semestern der PG - habe ich flugs die Prüfung im Vertiefungsgebiet eingeschoben und dazu zahllose Dinge über Sicherheit und Kryptographie in meinen Schädel diffundieren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben galt es natürlich auch die Tätigkeit am Lehrstuhl 5 aufrecht zu erhalten, was Marco und mir mit durchaus beobachtbarem Erfolg gelungen ist. Der Model-Checker kann inzwischen aus zwei Algorithmen auswählen, wir haben einen Haufen Code entrümpelt und sind auf einige Wünsche der tatsächlich vorhandenen (man glaubt es kaum) Anwender eingegangen. Version 0.8 ist inzwischen freigegeben - wir nähern uns also auch hier der magischen 1.0 (die man aber natürlich nie erreichen kann &lt;img src=&quot;http://claimaster.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute habe ich nun die Prüfung zur praktischen Informatik über die Teilgebiete &quot;&lt;a href=&quot;http://ls7-www.cs.uni-dortmund.de&quot;&gt;Graphische Systeme&lt;/a&gt;&quot; und &quot;Betriebssysteme&quot; abgelegt. Die 1,7 stellt durchaus zufrieden und andererseits auch ein gutes Bild des tatsächlich erlangten Verständnis dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, apropos Winter: Der Blick aus dem Fenster ist wenig erbaulich. Die beste Zeit des Jahres habe ich wieder mit Lernen verbracht. Man könnte meinen, der November hat begonnen. Und ich mag den November nicht. Nein. Wirklich nicht.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Jul 2005 22:24:08 +0200</pubDate>
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    <title>Kalender leicht gemacht</title>
    <link>http://claimaster.de/index.php?/archives/26-Kalender-leicht-gemacht.html</link>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>claim@claimaster.de (Claim)</author>
    <content:encoded>
    Die Mensa steckt voller Überraschungen und man kann dort neben leckeren Köstlichkeiten (&lt;a href=&quot;http://demonlord.de/archives/21-Los-Buenos-Appetitos!-Ole!.html&quot;&gt;Christian berichtete&lt;/a&gt;) viele interessante Dinge erfahren. So zum Beispiel sieht man dort bereits &lt;i&gt;zwei Tage&lt;/i&gt; bevor die Demo stattfindet, dass wieder einmal ein Protest gegen Studiengebühren geplant ist. Vielleicht liegt es daran, dass die Leute vom Nord-Campus entweder nicht wissen, dass es noch einen anderen Teil der Uni gibt, oder es einfach nicht wahrhaben wollen, dass es auch noch Leute gibt, die ein vernünftiges Fach (d.h. Informatik) studieren. Vielleicht ist der AStA aber auch einfach nur zum Heulen schlecht, was Organisation angeht. Das Team vom Studierenden-Ausschuss kriegt es ja nicht einmal auf die Reihe, die Neuerungen beim teureren Semester-Ticket zu erläutern. Da ich auf deren Webseite darüber nichts finden konnte, habe ich eine Anfrage per E-Mail gestellt. Das war vor mehr als drei Monaten. Keine Reaktion bisher. Die haben sicher &lt;b&gt;viel&lt;/b&gt; zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img width=&#039;320&#039; height=&#039;240&#039; border=&#039;0&#039; hspace=&#039;5&#039; align=&#039;right&#039; src=&#039;http://claimaster.de/uploads/EinfachKalender.jpg&#039; alt=&#039;&#039; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Endlich: Kalender 2.0!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Nun zum eigentlichen Punkt zurück. Auf der rechten Seite ist die Zukunft des Kalenders zu sehen! Statt vieler verwirrender Spalten und Seiten kommt dieser handliche und wunderbar übersichtliche Kalender mit einer klaren und einfachen Aussage zum aktuellen Datum daher. Und er ist immer aktuell, denn sonst stünde da ja nicht &quot;Heute&quot;. Es kann also gar kein Zweifel über die Korrektheit der Information bestehen! Das ist die Zukunft - verständlich und ohne Umschweife. So wünscht man sich auch einen Wahlkampf (z.B. &quot;Arbeit statt rot-grün!&quot;), denn das sind Aussagen, mit denen man sich identifizieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei: Heute abend geht&#039;s zum Barbara-Dennerlein-Konzert nach Essen. Freut euch schon mal auf einen neuen Konzertbericht!  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Jun 2005 00:16:30 +0200</pubDate>
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    <title>Dein Model-Checker, das unbekannte Wesen</title>
    <link>http://claimaster.de/index.php?/archives/25-Dein-Model-Checker,-das-unbekannte-Wesen.html</link>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>claim@claimaster.de (Claim)</author>
    <content:encoded>
    Alte Informatikerweisheit: Softwareprojekten, die die Komplexität von HelloWorld übersteigen, ist keine übermäßige Schönheit beschieden. Hier die Java-Variante:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;http://claimaster.de/uploads/HelloWorld.java.html&quot; title=&quot;HelloWorld.java.html&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;170&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an einer Uni sieht das nicht anders aus. Selbst dort, wo man sich für die Entwicklung eines Software-Werkzeugs viel Zeit nehmen kann, um all die schönen Dinge zu berücksichtigen, die einem Programmierer in diesen Tagen ans Herz gelegt werden (&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Objektorientierte_Programmierung&quot;&gt;OO-Design und -Modellierung&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Model-view-controller&quot;&gt;Model-View-Controller-Trennung&lt;/a&gt;, Kapselung und &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Modularity&quot;&gt;Modularisierung&lt;/a&gt;, viel Dokumentation), verwächst sich das Projekt immer noch beängstigend schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher stellt sich die Frage, ob man überhaupt als Softwareentwickler ein Programm schreiben kann, das komplex ist und dennoch keine Stellen mit bösen Fratzen aufweist. Fakt ist, dass im Falle unseres Model-Checkers neben einem eher zurückhaltenden Zeitdruck andere Probleme für die Verunstaltung des Quelltexts verantwortlich sind. Da ist zum einen die Synhronisierung mit dem Rest aus dem Software-Werkzeugkasten und die Beschaffenheit der darin befindlichen Halterung für unsere Modell-überprüfende Kreuzschraubensäge. Wir erarbeiten schließlich nur ein Plugin für ein größeres Projekt und müssen uns eventuellen Widrigkeiten stellen, die durch die Anbindung ans Framework entstehen. Mal sind es Belanglosigkeiten, an anderen Tagen hässliche Stellen in der umgebenden Software, die gewiss nicht beabsichtigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits sollte man sich klar darüber werden, wie weit die Perfektion getrieben werden soll. Um sich mit dem Code besser zu verstehen, muss man oft Änderungen machen, die nach außen hin unsichtbar bleiben. Letzten Endes ist das natürlich gewünscht, nur eben nicht vom Benutzer (oder Arbeitgeber) als Weiterentwicklung erkennbar. Wann sollte man also funktionierenden Code durch (möglicherwese nur subjektiv) besseren ersetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gratwanderung bei der Dokumentation ist schwierig. Man möchte sich nicht mit unnötigen Kommentaren verzetteln, gerade dann, wenn man etwas testet, das vielleicht bald schon wieder rausfliegt. Andererseits will man aber möglichst viel dokumentiert haben und das auch noch ausführlich genug, um später wieder einzusteigen zu können. Am schlimmsten ist hier immer noch der verwaiste Kommentar, der noch aus Zeiten vor der letzten strukturellen Änderung stammt und beim nächsten Lesen völlig irritiert (und natürlich gar nichts mehr mit dem ihm jetzt umgebenden Code zu tun hat). Kommentarloser Quelltext ist nunmal nutzloser Quelltext - das zeigt sich spätestens bei der nächsten Änderungsanforderung (&quot;Das könnten Sie da noch einbauen; dauert doch sicher nicht lange, woll?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Widrigkeiten aber bleibt die Entwicklung eines großen Stücks Software spannend und abwechslungsreich. Dafür sorgen vor allem die Anwender und die Leute, die den Quelltext am wenigsten kennen. Und jedes mal, wenn etwas endlich funktioniert und die Kiste tut, was man von ihr will, dann ist der Zauber wieder da. Dann ist man entschädigt für viele Stunden frustrierenden Gestochers.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 May 2005 21:06:00 +0200</pubDate>
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    <title>Richtige Zwingstrategien</title>
    <link>http://claimaster.de/index.php?/archives/23-Richtige-Zwingstrategien.html</link>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>claim@claimaster.de (Claim)</author>
    <content:encoded>
    An einem Software-Projekt zu arbeiten, bedeutet, dass man früher oder später (aber eher früher) damit beginnen muss, Fehler aus dem geschriebenen Code zu entfernen. Ein weiser Mann hat einmal gesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Debuggen ist doppelt so schwierig wie das Schreiben des eigentlichen Quelltexts. Daraus folgt, dass, wenn man den Quellcode so clever wie möglich schreibt, man nicht schlau genug ist, ihn zu debuggen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;- &lt;a href=&quot;http://cm.bell-labs.com/cm/cs/who/bwk/&quot;&gt;Brian Kernighan&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
Diese Beobachtung lässt nur einen Schluss zu: Wir (Marco und ich) können bei der Implementierung der Force-Strategien unmöglich besonders schlau gewesen sein, da wir heute endlich den Fehler gefunden haben, der für mysteriös fehlerhafte Ausgaben zuständig war. Wir sind aber zuversichtlich, noch genügend weitere, überaus schwierig zu findende Fehler in Reserve zu haben - falls es mal eng wird...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei: Unser Strategie-basierter Model-Checker funktioniert nun in einem ersten, größeren Test ebenso zuverlässig wie die klassische, iterative Variante, die wir zuerst implementiert haben. Nur auf einem Ausschnitt des Testfelds, aber einem vielsagenden Ausschnitt. Die Prinzipien (iterativ vs. Strategien) zur Bestimmung des Model-Checking-Resultats sind grundverschieden und verfolgen jeweils einen ganz anderen Ansatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jetzt all zu tief in die Materie einsteigen zu wollen, seien ein paar erläuternde Worte erlaubt: Man möchte beim Model-Checking sicherstellen, dass ein Modell, das man sich ausgedacht hat, bestimmte Eigenschaften erfüllt. So zum Beispiel, dass der Fahrstuhl tatsächlich auch irgendwann in der Etage die Türen öffnet, in der man selbst auf den Knopf gedrückt hat. Oder, um es Informatiker-gerecht auszudrücken: Es ist durchaus wichtig, sich überzeugen zu können, dass die Kaffeemaschine einem nach Einwurf einer Münze tatsächlich in endlicher Zeit einen leckeren Kaffee zur Verfügung stellt. Schließlich muss man bei all dem Debuggen ja auch irgendwie wach bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es nun aber relativ teuer ist, eben mal einen Fahrstuhl zum Testen zu bauen (oder zum sicheren Ärgernis der Kollegen die Kaffemaschine aufzuschrauben), hat man sich überlegt, dass man auch einfach die gewünschte Funktionsweise als Zustände und Zustandsübergänge auf Papier aufschreiben könnte. Oder eben im Rechner malt. Dann gibt man dem Rechner dazu eine einfach zu verstehende Formel, die die gewünschte Eigenschaft (ihr wisst schon: Kaffee und so) in einer temporalen Logik fasst, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:center; font-family:courier; font-weight:bold;&quot;&gt;&amp;mu; X. [a] &amp;mu; Y. (X &amp;or; Y &amp;or; &amp;lt;b&amp;gt; X)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
Das versteht zwar niemand mehr, aber wenn man mit genügend Überzeugungskraft (und Lautstärke) auf Kritiker einredet, glauben sie einem irgendwann. Der Model-Checker sagt einem dann hoffentlich, dass die Eigenschaft an allen interessanten Stellen erfüllt ist. Dann ist man zufrieden und kann endlich Drittmittel für neue Kaffeebohnen lockermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, unsere beiden Implementierungen sind sich jetzt einig: AG(EF(Kaffee)) - am Ende bekommt man immer einen Kaffee. Ein schöner Montag!  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 May 2005 00:20:18 +0200</pubDate>
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    <title>Projektgruppe: Abgeschlossen</title>
    <link>http://claimaster.de/index.php?/archives/20-Projektgruppe-Abgeschlossen.html</link>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>claim@claimaster.de (Claim)</author>
    <content:encoded>
    .... hat [...] erfolgreich an der Projektgruppe 451 teilgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thema: Design und Entwicklung einer modularen Kommunikationskomponente zur Übertragung von Konfigurations-Aufgaben. Desweiteren wurde eine Versionskontrolle für beliebige Dateien auf Basis von CVS entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich halte ich diesen köstlichen, ja geradezu delikaten Leistungsnachweis in den Händen. Mehr als ein Jahr lang habe ich mich nun mit elf anderen Studenten am Lehrstuhl 5 (wo ich auch einer Tätigkeit zur Finanzierung meines dekadenten Lebensstils nachgehe) bemüht, eine brauchbare Basis für ein großes Stück Software zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jetzt weiter auf das Thema einzugehen (lässt sich wunderbar auf der &lt;a href=&quot;http://matrics.cs.uni-dortmund.de&quot;&gt;Projekt-Homepage&lt;/a&gt; nachlesen), wollte ich an dieser Stelle nur mal gesagt haben, dass ich durchaus meinen Spaß dabei gehabt habe. Ich hatte vielleicht etwas mehr Glück mit meiner Teilgruppe als andere, habe dafür aber versucht, an so vielen Stellen wie möglich meine angestaute Halbbildung weiterzugeben. Die schönsten Momente waren eigentlich die, in denen ich merken konnte, dass ich jemand anderem echt helfe mit meinen Ausführungen, die vielleicht nicht immer einfach zu verstehen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht mir fast nichts aus, abrufbereite Dinge an andere weiterzugeben. Umso größer ist aber dann die Freude, wenn man merkt, dass beim Anderen da etwas arbeitet und beim nächsten mal nicht wieder die selben Fragen gestellt werden, sondern man vielmehr bei den nächsten Hilfestellungen erkennt, dass der Andere nun weitergekommen ist. Umso bereitwilliger purzeln dann weitere konfuse Ratschläge aus mir heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fällt mir noch was anderes ein: Viele nicht-deutsche Studierende scheinen große Probleme mit unserer Sprache zu haben und bei vielen fürchte ich, dass diese Schwächen ihnen auf dem Weg zum Abschluss ein arges Hindernis sein könnten. Da besteht meines Erachtens nach noch eine Menge Integrationsbedarf. Andererseits hatte ich eine Menge Spaß als ich Seung-Jun bei der Vorbereitung für seine Prüfung zum Thema Sicherheit tatkräftig zur Seite stehen konnte - Mit dem Ergebnis, dass er eine Teilnote besser als ich aus der &quot;Anhörung&quot; ging. Ganz falsch kann&#039;s dann ja nicht gewesen sein. &lt;img src=&quot;http://claimaster.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;  
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    <pubDate>Thu, 21 Apr 2005 02:46:47 +0200</pubDate>
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    <title>Musik im Wort auf 29 Seiten</title>
    <link>http://claimaster.de/index.php?/archives/13-Musik-im-Wort-auf-29-Seiten.html</link>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>claim@claimaster.de (Claim)</author>
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    Endlich, Endlich ist es soweit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten beiden Semestern habe ich im Nebenfach Musik jeweils ein Referat ausarbeiten müssen/dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Musikalität?&lt;br /&gt;
Wintersemester 2002/2003: Musikalische Entwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Sitzung war ich nicht dabei, also musste ich in der zweiten Sitzung den Zettel mit den Referats-Themen auf noch offene Plätze untersuchen. Alles langweilig, befand ich und meldete mich nicht. In der dritten Sitzung sprach ich Professor Rötter darauf an, ob er nicht noch ein Thema für mich hätte. Er wäre nicht sicher, ob noch jemand abspringt, und weil er nicht länger zögern wollte, sprach er nur: &quot;Machen Sie.... Musikalität. Ja: Was ist Musikalität?&quot;.&lt;br /&gt;
In Ordnung, wird erledigt. Die Arbeit daran hat wirklich Spaß gemacht. Es war viel zu tun, aber es war ziemlich aufschlussreich. Und es sind am Ende 14 seiten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] &lt;a href=&quot;http://studium.claimaster.de/musik/muswahr.pdf&quot;&gt;muswahr.pdf&lt;/a&gt; [14 S., 710 KB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musikalische Wahrnehmung und musikalisches Gedächtnis&lt;br /&gt;
Sommersemester 2003: Musikalische Wahrnehmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gut. wieder Rötter belegt. Ich wusste, worauf ich mich einlasse. Diesmal sollten es fünfzehn Seiten werden. Sind es dann auch geworden. Und diesmal konnte ich mich vor Material nicht retten. Ich hätte Butlers Buch verschlingen können. Ein absolut eingängiger Ansatz zur Beschreibung der Materie. Wer jetzt Interesse entwickelt hat, findet mehr zu meinem Studium auf &lt;a href=&quot;http://studium.claimaster.de&quot;&gt;http://studium.claimaster.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] &lt;a href=&quot;http://studium.claimaster.de/musik/musentw.pdf&quot;&gt;musentw.pdf&lt;/a&gt; [15 S., 239 KB].  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Oct 2003 02:36:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ferien für Fortgeschrittene</title>
    <link>http://claimaster.de/index.php?/archives/11-Ferien-fuer-Fortgeschrittene.html</link>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>claim@claimaster.de (Claim)</author>
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    Ist doch irgendwie schon massiv frustrierend! Da hängt man im Semester jeden Tag in der Uni rum, in der Hoffnung, doch noch was in den Schädel drücken zu können, kommt nach Hause, nur um sich dann um die Administration des eigenen Servers zu kümmern, telefoniert mit der Freundin und stellt zum wiederholten Male fest, dass die Funkuhr an der Wand mit wiederkehrender Gehässigkeit jeden Abend genau dann ins Auge fällt, wenn sie exakt eine Minute nach zwanzig Uhr anzeigt. Super, der Lidl hat also schon zu, da heißt es wohl wieder hungern oder jemand anderen aus dem Wohnheim nötigen, mit ihm zum teuren externen Essenfassen zu fahren. Wie dem auch sei: Das Semester schleicht mehr oder weniger lieblos vor sich hin, die Vorlesungen machen ja zum Teil auch Spaß und nachdem man seine Zeit an der Uni verbracht hat, erwartet einen der tägliche Wahnsinn zu hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann: Trara! Semesterferien. endlich frei, irgendwie. Aber eigentlich genau nicht. Denn eleganterweise gelang es mir dieses mal, den Prüfungstermin genau so zu legen, dass er optimal widerlich platziert ist. Mit der Freundin hatte ich den Urlaub schon im Frühjahr gebucht, nur um just am Dienstag nach der Heimkehr aus dem Süden eine Prüfung genießen zu dürfen. Da ich mir nun ungern die Blöße gebe, unvorbereitet in eine Prüfung zu gehen und sinngemäß auf jede Frage zu antworten: &quot;Kann ich nicht, fragen sie doch was anderes&quot;, stellt sich die interessante Aufgabe der Prüfungsvorbeireitung. Gesagt, getan - mit dem Ergebnis, drei von fünf Wochentagen in der vorlesungsfreien Zeit (die diesen Namen zu recht an Stelle von &quot;Ferien&quot; trägt) in der Uni zu hocken und das aufzuarbeiten, was man im Semester nicht gerallt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt nun also der Sinn des Studiums genau darin, dieses Gefühl hervorzurufen? Soll man sich deswegen auf den Job freuen? Ich meine, man bringt ja dann Kohle nach Hause, für das, was man tagsüber an Gehirnschmalz verbrät. Und wenn man frei hat, hat man auch wirklich frei. Klingt gut, aber wieso ist der Weg bis dahin so, wie er nun mal ist? Kann man nicht gleich einfach glücklich sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht ja alles Spaß und is ganz toll, aber ich könnte mir auch nen schöneren Sommer vorstellen. So mit Freibad und Sonne und viel freier Zeit, die man mit anstrengender, freiwillig auferlegter Bürde füllt.. Aber ach, gerade fällt mir ein, dass in Deutschland der Sommer nur aus drei regenfreien Wochen besteht. Hier ist nämlich schon Herbst. So gesehen, sorgt die Beschäftigung mit Laufzeitabschätzungen und Semantiken ja vielleicht für das Ausbleiben der vorgezogenen Herbst-Depression! Das wäre doch was, dann kann man sich richtig auf den November freuen!  
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    <pubDate>Wed, 03 Sep 2003 01:58:00 +0200</pubDate>
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