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    <updated>2009-11-24T17:40:00Z</updated>
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            <name>Claim</name>
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        <published>2009-11-24T17:40:00Z</published>
        <updated>2009-11-24T17:40:00Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Reiche Eltern für alle!&quot; ...</title>
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                <p>... so heißt es auf einem Transparent bei den aktuellen Protesten zur Situation der Studierenden an den Universitäten. Das erfasst natürlich nur einen kleinen Teil der Probleme, in denen die Studierenden in unserem Land stecken, aber es ist eine originelle Forderung.<br /></p> <br />
<p>Unabhängig von den konkreten Umständen und der Uneinigkeit darüber, ob die beiden Parteien Hochschulrektorenkonferenz und Studierendenschaft nun miteinander reden oder nicht: Ich bin sehr beeindruckt davon, dass die Studis es geschafft haben, auf die Titelseiten und mehrere Tage hintereinander in die Fernsehnachrichten zu kommen, zuweilen sogar als Top-Thema. Dabei geht es mir weniger um die Tatsache, dass sich die Medien dafür interessieren und dem Thema überhaupt so viel Bedeutung beimessen, sondern viel mehr darum, dass durch diesen andauernden Ausdruck des Unmuts über die Situation der (Hochschul-)Bildung in Deutschland überhaupt erst wahrgenommen wird, was da an unseren Hochschulen und mit dieser Generation passiert.<br /></p> <br />
<p> Dass die aktuellen Proteste auch noch in Leipzig stattfinden, wo vor 20 Jahren der Weg zur deutschen Einheit begann, ist umso passender. Auch heute fordern die Studierenden eindringlich, aber friedlich eine Verbesserung ihrer Studienbedingungen. Wer studiert hat, weiß, wie wichtig gute Studienbedingungen sind, um in dieser sehr stressigen und Kräfte zehrenden Zeit obenauf zu bleiben. Und ich spreche hier nicht von in meinen Augen sinnlosen Initiativen wie &quot;Notebooks für alle&quot;. Es geht um das Betreuungsverhältnis, um die ausreichende Verfügbarkeit von Literatur und den Zugang zu Veröffentlichungen, das Miteinander und die Möglichkeit, auch noch das Privatleben mit dem Studium unter einen Hut zu bringen.</p> <br />
<p>Schon jetzt kann ich die rollenden Augen von &quot;den Leuten im Arbeitsleben&quot; sehen. Aber ich bin ja inzwischen selbst so jemand. Ich rolle aber nicht mit den Augen, denn ich weiß, was es in dieser Zeit bedeutet, ein Studium erfolgreich abzuschließen; und ich hatte es noch vergleichsweise gut dabei. Natürlich ist das Studentenleben anders als das Arbeitsleben. Natürlich stehen viele Studenten nicht um 7 Uhr auf. Aber Studenten haben nicht frei, wenn sie wieder zu Hause ankommen. Dann geht für viele der zweite Arbeitstag los: Nachbereiten, vorbereiten, recherchieren, lernen, oder tatsächlich irgendwo <em>arbeiten</em>, um noch was im Kühlschrank zu haben. Und so etwas wie &quot;Semesterferien&quot; ist auch nicht jedem vergönnt. Ich habe während meines Studiums zwei mal zwei Wochen Urlaub gemacht. Die meiste Zeit über, wenn &quot;vorlesungsfreie Zeit&quot; herrschte (wie es richtig heißt), war ich mit Prüfungsvorbereitungen beschäftigt. Es bleibt sicher auch immer mal wieder Zeit zum Feiern (am Besten nach bestandenen Klausuren), aber eine ruhige Kugel schiebt sich anders.</p> <br />
<p>Ich bewundere die, die heute auf die Straße gehen und ihr Recht auf freie und gute Bildung einfordern. <em>Ihr tut das Richtige!</em><br /></p> <br />
<p>Im Übrigen hätten die Eltern sicher auch nichts gegen eine Umsetzung der oben genannten Forderung auf dem Transparent. Aber das ist eine andere Geschichte.<br /></p>  
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        <link href="http://claimaster.de/index.php?/archives/93-FreeCity-kuendigt-kostenlose-Domains.html" rel="alternate" title="FreeCity kündigt kostenlose Domains" />
        <author>
            <name>Claim</name>
            <email>claim@claimaster.de</email>        </author>
    
        <published>2009-09-08T18:45:00Z</published>
        <updated>2009-09-11T18:00:43Z</updated>
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        <title type="html">FreeCity kündigt kostenlose Domains</title>
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                <p>FreeCity stellt scheinbar jedes Jahr wieder den kostenlosen Domaindienst für ein paar weitere Domains ein. Dieses mal ist auch eine meiner alten Domains betroffen (die ich aber schon seit Jahren nicht mehr wirklich nutze).</p> <br />
<p>Das Ganze beginnt mit einer E-Mail:</p> <br />
<blockquote style="background-color: #f0f0f0;"> <br />
<p align="left"><em>Sehr geehrte(r) [...],<br /><br />leider müssen wir das Vetragsverhältnis für die Verwaltung Ihre Domain &quot;[...]&quot;, welche bei der FreeCity GmbH Ihrem Usernamen &quot;[...]&quot; zugeordnet ist, <strong>zum 31. Oktober 2009</strong><sup>1</sup> kündigen. In diesem Zusammenhang wird auf §2d der Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Verbindung mit der Leistungsbeschreibung unter <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://premium.freecity.de/pakete/paket_s.phtml">http://premium.freecity.de/pakete/paket_s.phtml</a> hingewiesen.<br /><br />Die FreeCity GmbH wird damit die Verwaltung Ihrer Domain &quot;[...]&quot; endgültig zu diesem Datum einstellen und an die Vergabestelle DENIC e.G. zurückgeben. Sollten Sie bis dahin Ihre Domain weder gelöscht noch zu einem anderen Provider transferiert haben, befindet sich diese ab diesem Zeitpunkt im sogenannten <strong>Transit- Verfahren</strong><sup>2</sup> (siehe <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://transit.denic.de/">http://transit.denic.de/</a>).<br /><br />Hintergrund der Kündigung ist, dass die Wirtschaftlichkeit des werbefinanzierten Domaindienstes nach nunmehr fast 10 Jahren nicht mehr gewährleistet ist. Durch Umstände wie sinkende Werbeeinnahmen durch PopUp-Blocker, Missbrauch und Manipulationen können wir den Dienst in der bestehenden Form nicht weiter aufrecht erhalten. Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahme.<br /><br />Es steht Ihnen natürlich frei, <strong>die Domain vor der Rückgabe an die DENIC e.G. an einen anderen Provider zu übertragen bzw. diese zu löschen</strong><sup>3</sup>.<br /><br />Hierzu gibt es drei Möglichkeiten:<br />1. Wechseln Sie zu KONTENT: </em>[...]</p> <br />
<p align="left"><em>2. Löschen der Domain:<br />
Falls Sie Ihre Domain nicht mehr benötigen, können Sie diese auch löschen lassen. <strong>Dies sollten Sie tun, bevor wir diese an die DENIC e.G. zurück geben.</strong><sup>4</sup> </em>[...]<em></em></p> <br />
<p align="left"><em>Wechseln Sie zu einem anderen Provider</em>: [...]</p> <br />
<p align="left"><em>Mit freundlichen Grüßen,<br />Ihr FreeCity Team</em></p> <br />
</blockquote> <br />
<p>Soweit, so gut. Leider sind einige Punkte (siehe Hochzahlen) an dieser Kündigung nicht ganz sauber und für meine Begriffe arg grenzwertig, was das Geschäftsgebaren von FreeCity angeht. Im Einzelnen:</p> <br />
<ol> <br />
<li>Ich erhielt diese E-Mail heute, am 08.09.2009. Laut den in der Mail zitierten Geschäftsbedingungen (<a href="http://www.freecity.de/info/agb_content.php">AGB</a>, <a href="http://www.freecity.de/info/agb-de.php">Zusatzbedingungen DE-Domains</a>) gilt eine Kündigungsfrist von 3 Monaten (DE-Domains, §2b). Es bleibt wohl eine Ermessensfrage, ob diese Kündigung aus &quot;wichtigem Grund&quot; erfolgt ist. Ich bezweifle das stark, zumal sich bei einer <a href="http://www.google.de/#hl=de&amp;source=hp&amp;q=freecity+domain+k%FCndigung">einfachen Google-Suche</a> ähnliche E-Mails mindestens bis 2006 zurückverfolgen lassen. Diese kleckerweise Kündigung der Domains zeigt in meinen Augen, dass hier einfach nur noch mal Geld generiert werden soll (siehe unten). Im Übrigen ist in diesen Bedingungen auch ausdrücklich vereinbart, dass die Kündigung &quot;schriftlich <span class="tbcontent">schriftlich per Brief oder Telefax vorzunehmen&quot; ist. An dieser Stelle ist für mich die Wirksamkeit der Kündigung schon fragwürdig.</span></li> <br />
<li><span class="tbcontent">Vom Provider (DENIC-Mitglied) aufgegebene Domains werden im Transit-Verfahren der DENIC aufgefangen. Dieses sieht einen vierwöchigen Zeitraum vor, in dem die Domain ohne weitere Kosten gelöscht oder per KK-Antrag umgezogen werden kann. Sobald die Domain im Transit-Verfahren ist, wird man von der DENIC per Post angeschrieben (siehe Hinweis zum Whois weiter unten).<br /></span></li> <br />
<li><span class="tbcontent">Das ist zwar richtig, aber insbesondere (siehe Anmerkung 2) steht es einem frei, dies auch nach der Rückgabe an die DENIC zu tun.</span></li> <br />
<li><span class="tbcontent">Diese Aufforderung ist für mich der Gipfel der Unverschämtheit und Unseriösität! Für eine Löschung oder einen Umzug der Domain verlangt FreeCity, wenn diese vom Kunden veranlasst wird, satte <strong>EUR 19,94</strong>. Vor dem Hintergrund, dass die Kündigung der Domain seitens FreeCity erfolgt ist (sofern sie denn tatsächlich rechtskräftig ist, siehe Anmerkung 1) und für die vom Kunden angeordnete Löschung Kosten anfallen, ist das mehr als dreist.</span></li> <br />
</ol> <br />
<p>Meine Empfehlung ist:</p> <br />
<ol> <br />
<li>Prüfen, dass die <a href="http://www.denic.de/hintergrund/whois-service/webwhois.html">Whois-Abfrage der Domain</a> die korrekte Adresse beinhaltet. Über diese Adresse wird man von der DENIC kontaktiert. In dem Schreiben finden sich alle Informationen, die man braucht, um die Domain von der DENIC zu einem Provider umzuziehen oder die Domain zu löschen.</li> <br />
<li>Gegenüber FreeCity nichts tun und jegliche Zahlungsaufforderungen mit der Begründung ablehnen, dass das Vertragsverhältnis seitens FreeCity gekündigt wurde.</li> <br />
<li>Sobald die Domain im Transit ist, die Domain umziehen oder löschen.</li> <br />
</ol>Viel Erfolg allen Betroffenen!<br /> <br />
<p><em>Disclaimer: Ich bin kein Anwalt und dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Im Falle von Streitigkeiten mit FreeCity sollte jeder nach eigenem Ermessen handeln und (falls nötig) die Hilfe eines Anwalts in Anspruch nehmen.</em><br /> </p> <br />
<p><br /></p> <br />
<p> </p>  
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        <link href="http://claimaster.de/index.php?/archives/92-Geplanter-Terror-Preis-Anschlag-an-der-Tankstelle!.html" rel="alternate" title="Geplanter Terror? Preis-Anschlag an der Tankstelle!" />
        <author>
            <name>Claim</name>
            <email>claim@claimaster.de</email>        </author>
    
        <published>2009-04-14T18:48:37Z</published>
        <updated>2009-04-14T18:51:02Z</updated>
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        <title type="html">Geplanter Terror? Preis-Anschlag an der Tankstelle!</title>
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                <br />
Beim jüngsten Osterfest konnte man wieder Terror an der Tankstelle beobachten: Die Spritpreise klettern um zehn oder mehr Cent nach oben; und das natürlich genau, wenn alle Leute in den sauer erarbeiteten, wohl verdienten Urlaub fahren wollen. Eine unverschämte Dreistigkeit, die ihresgleichen sucht.<br /><br />Doch von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet ist das geradezu biblische Zeter und Mordio um die Einladung zum Kaufangebot an den Stationen der Mineralölkonzerne absurd. Wir beobachten das marktwirtschaftliche Phänomen von Angebot und Nachfrage. Ein Konsumnaturschauspiel unserer modernen Zeit. Vielleicht ist es ja umgekehrt? Vielleicht klettern die Preise, weil die Nachfrage auf einmal sprunghaft in die Höhe steigt? Und vielleicht sacken sie aus dem symmetrischen Grunde, dem Ausbleiben der klimaktischen Nachfrage einen Tag später schon wieder auf Normalniveau ab?<br /><br />Ich will die Tankstellen ja gar nicht unnötig in Schutz nehmen, aber irgendwie scheint mir das immer wiederkehrende Gebrüll um die &quot;Abzocke zu den Ferien&quot; ein bisschen zu einfach. Wer würde denn nicht die Preise anheben, wenn einem alles Volk das eigene Produkt aus den Händen reißt?<br /><br />Am Rande: Ich bin mal gespannt, wann diese Seite bei <a title="Such!" href="http://www.google.de/search?hl=de&q=anschlag+tankstelle+geplant+terror&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq=">dieser Google-Suche</a> zu finden ist.<br /><br />
  
            </div>
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        <author>
            <name>Claim</name>
            <email>claim@claimaster.de</email>        </author>
    
        <published>2009-04-13T22:00:00Z</published>
        <updated>2009-04-13T22:00:00Z</updated>
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        <title type="html">Grand Theft Auto IV</title>
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                <br />
Gegen  Ende des letzten Jahres war es endlich so weit. Ich hielt nun endlich nach vier Jahren die PC-Version des aktuellen GTA-Teils in den Händen. Es gab noch einige Hürden zu nehmen, bevor ich in den Genuss der massiv detaillierten virtuellen Welt, dem New York nachempfundenen Liberty City kommen konnte. Nachdem XBOX 360 und PlayStation 3 schon im Frühjahr 2008 mit GTA IV versorgt wurden, mussten die PC-Spieler wie gewöhnlich ein gutes halbes Jahr auf die Umsetzung für ihre Plattform warten. Ich war neugierig und aufgeregt wie die Harry-Potter-Fans beim siebten Teil, ob sich meine Hoffnungen und Erwartungen an den Blockbuster erfüllen würden. Die Entwicklungskosten für dieses Spiel der Superlative werden auf 100 Millionen US-Dollar geschätzt. Auf der anderen Seite stehen Verkaufserlöse in Höhe von rund 300 Millionen am Erscheinungstag  und an die 500 Millionen nur in der ersten Woche. Diese Zahlen sind wie gesagt ohne die PC-Version, die allerdings auch hinter den Erwartungen zurückblieb. Vielleicht steckt System dahinter. <br />
<br /><b>Technisches K.O.</b><br /><br />Vielleicht ist der übertriebene Kopierschutz der gewichtigste Grund, warum GTA IV auf dem PC nicht durchstarten konnte: Securom, Seriennummer, DVD im Laufwerk beim Spielen, Zwangsregistrierung im Rockstar Games Social Club und bei Games for Windows Live – all das erweckte schon den Eindruck, dass hier mit wirklich großen Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Zum Vergleich: Ein Konsolenspieler legt den Datenträger ins Laufwerk und kann in der Regel innerhalb weniger Minuten loslegen. Dazu kommt, dass Besitzer von ATI-Grafikkarten (wie ich) noch einmal einige Wochen auf den ersten Patch warten mussten, bis sich das Spiel überhaupt starten ließ, drängt sich der Verdacht auf, dass diese Taktik ein System haben könnte. Schon seit GTA 3 scheint der PC die lästige mitunterstützte Nachzügler-Plattform zu sein. „Schuld“ daran ist sicher auch, dass man für die PC-Version nicht mit einem einzigen Hersteller besondere Konditionen und Verträge aushandeln kann. Da bleibt nur die Hoffnung, dass dies nun nicht der letzte GTA-Teil für den PC ist.<br /><br /><b>Eine lebendige Stadt</b><br /><br />Allen technischen Mängeln zum Trotz: Als der fast 15 GB schwere Koloss endlich auf meinem Rechner läuft, bin ich sofort hin und weg. Grafik und Atmosphäre sind schlicht und einfach atemberaubend. Wieder hat Rockstar es geschafft, Maßstäbe zu setzen, was das Erschaffen einer virtuellen Stadt angeht. Mit all ihren Plätzen, Straßenschluchten, Radio- und Fernsehsendern, den Leuten auf der Straße, mehr Realismus in puncto Fahrphysik und Schadensmodell und so vielen anderen sorgfältig gestalteten Details kann ich nur noch eines sagen: Diese Version von Liberty City lebt; diese Stadt atmet: Nachts rauscht ein Zug über einen hinweg, als man vor der russischen Comrades Bar unter der Hochbahnstrecke steht. Ein s<strike>elbsternannter Prophet</strike> Verrückter steht an einer Straßenecke, und erzählt allen, die vorbei  gehen, etwas von Verschwörungstheorien. Gegen das, was einem in GTA IV geboten wird, verblassen alle früheren Teile als einfach gestaltete Comicwelten. Alles ist düsterer, lebendiger, beklemmender und realistischer ausgefallen als je zuvor in der GTA-Serie.<br /><br /><b>Halb und halb</b><br /><br />Diese vierte Ausgabe von GTA protzt nicht mit Masse. Weder gibt es besonders viele Missionen, noch ist das Angebot neben dem eigentlichen Spielverlauf überragend. In beiden Punkten hat GTA San Andreas die Nase vorn, gab es dort doch drei völlig unterschiedliche Städte mitsamt Hinterland, Wüste und verbotenem Militärgelände. Abseits des Weges in GTA IV: Keine Spur von Fitness-Studios, Frisören und Tattoo-Stechern und auch kein Auto-Pimpen mehr. Doch das wird wett gemacht durch harmonisch eingearbeitete Locations, wie das Superstar Café. Es ist nicht mehr auf den ersten Blick im Vorbeifahren erkennbar, ob man einen Laden betreten kann oder nicht. So manches Mal musste ich wirklich nah heran, um festzustellen, dass das Innenleben dieses Shops nur aus Texturen auf den Fenstern besteht, zumal diese nachts leuchten, als wäre wirklich etwas dahinter. Vielleicht hätte man dennoch etwas mehr Energie in abwechslungsreicheres Missionsdesign und mehr Möglichkeiten nach der Haupthandlung investieren sollen. Die Handlung ist gut – ohne Zweifel – es bleibt eben ein interaktiver Gangsterroman von Dan Houser &amp; Co.<br /><br /><b>Auf den zweiten Blick</b><br /><br />(Spoiler-Warnung) An dieser Stelle sollten alle, die das Spiel noch vor sich haben, aufhören zu lesen.<br />Doch auf diesen zweiten Blick offenbaren sich nicht nur die Unzulänglichkeiten des Spiels, sondern auch die in meinen Augen beiden großen Verdienste. Zum einen steht da wie oben erwähnt die wirklich komplexe und lebendige Welt, die einfach konkurrenzlos ist. Mit ein paar mehr Möglichkeiten abseits der Missionen hätte GTA IV zweifelsohne das Genre „Sandkasten-Spiel“ verdient. (Im Sinne von: Man kann eigentlich alles tun, was man will.)<br /><br />Doch die viel größere Leistung besteht in meinen Augen in dem Portrait der Gewalt. Gerade ein Spiel wie dieses hat enorm zu kämpfen mit Vorurteilen über Verherrlichung von Verbrechen und Gewalt. Und gerade da zeigt sich die Größe dieses Werks, in seiner Hauptfigur. Niko sagt selbst, dass ihn die Zeit im Bürgerkrieg in Serbien zerstört hat. Die Bilder und Ereignisse des Krieges in seinem Kopf sind furchtbar – beispielsweise als er den Tod von fast allen seiner Kameraden mit ansehen musste. Später erfährt er: Sie wurden wegen lächerlichen 1000 Dollar verraten. Der einzige Ausweg für ihn, mit der enormen Belastung seiner Vergangenheit fertig zu werden, ist die totale Abstumpfung. Und mit dieser Wirkung der Gewalt und des Mordens wird er selbst nur zu einem Werkzeug für seine wechselnden Auftraggeber. Er raubt, verwüstet und mordet, oft getrieben von dem Versuch, eine vermeintlich schlechte Situation für einen anderen zu bessern. Er ist zerrissen von Selbstzweifeln und Wut auf sich selbst und den Verräter von damals. Als er ihn schließlich findet, zeigt sich ihm ein weiteres menschliches Wrack. Nikos Cousin Roman merkt an, dass es keinen Sinn hätte, ihn auch umzulegen, weil es in dessen Leben nichts mehr zu zerstören gibt. In meinem Spiel lässt Niko ihn laufen. Andere Spieler können andere Wege gehen.<br /><br />Am  Ende des Spiels wird Niko vor eine große Entscheidung gestellt: Er hat die Chance, einen Deal abzuwickeln oder einen notorischen Egoisten zur Strecke zu bringen, der ihn seit seiner Ankunft in Liberty City schon mehrfach umbringen wollte. An der Entscheidung hängt eine andere: Die zwischen Nikos Cousin und Nikos erster echter Beziehung seit langer Zeit. Wie er sich auch entscheidet: Die Tragik seines Lebens lässt ihn zwar sein Geschäft erledigen, aber er verliert im selben Zug das, was ihm selbst am Wichtigsten ist.<br /><br />Es zeigt sich eine Spirale der Gewalt. Jeder Versuch, aus ihr auszubrechen endet mit einer weiteren Verwicklung und weiteren persönlichen Abgründen. Am Ende hat Niko jede Menge Geld und einen zweifelhaften Ruf in zweifelhaften Kreisen, doch ein lebenswertes Leben bleibt ihm verwehrt. Nun kann man einwenden, es sei nur eine Geschichte voller Symbolik. Aber wenn man hinter diese Kulisse blickt in einer Zeit, in der jedes Spiel, in dem Waffen vorkommen, verteufelt wird, kann man dieses Spiel  auch anders deuten: Grand Theft Auto  IV führt einem die möglichen Folgen der Gewalt eindrucksvoll vor Augen und ist damit eigentlich ein Plädoyer für ein Leben ohne Gewalt.<br /><br /><br />
 
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            <name>Claim</name>
            <email>claim@claimaster.de</email>        </author>
    
        <published>2008-07-12T21:45:37Z</published>
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                <a href="http://elsvene.de/index.php?url=archives/16-Mac-Backup,-Teil-1-Time-Machine-und-Amazon-S3Jungle-Disk.html" title="Mac-Backup, Teil 1: Time Machine und Amazon S3/Jungle Disk">Svens Blog-Post</a> zu einer funktionierenden Backup-Lösung für seinen Mac zeigt eindrucksvoll, dass es zwar jede Menge brauchbares, kostenloses Zeugs im Internet gibt, sich aber ein paar investierte Kröten an der richtigen Stelle unglaublich lohnen können. 2 Dollar im Moment plus Startkapital von 20 Dollar ist ein fairer Preis, um seine Daten gesichert zu wissen.<br /><br />Ich hab mir schon vor einiger Zeit angewöhnt, auch mal in die Löhn-Lösungen reinzugucken und nicht nur die frickeligen, kostenlosen Sachen in Betracht zu ziehen. Häufig sind echte Perlen dabei, die weitaus weniger aufwändig einzurichten oder zu bedienen sind und man sieht dabei, dass die paar investierten Kröten ihr Geld wirklich wert sind.  
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            <name>Claim</name>
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        <published>2008-06-30T15:00:00Z</published>
        <updated>2008-06-30T15:00:00Z</updated>
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        <title type="html">Overclocked</title>
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Am letzten Wochenende hatte ich mich kurzfristig bei Christian eingeladen, da ich nicht den gesamten Samstagabend alleine verbringen wollte. Wir schauten uns zusammen &quot;<i>I Am Legend</i>&quot; an, einen mittelmäßig düsteren Endzeitfilm, in dem Will Smith in New York versucht, die Welt zu retten. Der Film ist nicht schlecht, doch es gelingt ihm nicht so recht, den Zuschauer einzufangen in der dunklen Dystopie und ihn in die vertrackte Lage hereinzuziehen.</p><p /><div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 110px;"><div class="serendipity_imageComment_img"><a class="serendipity_image_link" href="http://claimaster.de/uploads/kategorien/Abgezockt/overclocked.jpg"><!-- s9ymdb:43 --><img width="110" height="55" class="serendipity_image_left" src="http://claimaster.de/uploads/kategorien/Abgezockt/overclocked.serendipityThumb.jpg" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Auf dem Wachturm.</div></div><p>Gänzlich anders verhält es sich mit einem Low-Budget-Juwel, das mir Christian am selben Abend noch wärmstens empfahl: &quot;<i>Overclocked</i>&quot;. Es spielt sich wie eine Mischung aus Monkey Island und dem Film Memento,vornehmlich weil einer der Charaktere mit der Stimme von Norman Matt zum Leben erweckt wird (Guybrush Threepwood in Monkey Island 3 und 4); zum Memento-Teil später mehr. Die Grafik ist vielleicht ein wenig angestaubt, wartet aber mit zeitgemäßem 3D-Huppi-Fluppi und animierten Zwischensequenzen auf. Dennoch: die simple Spielmechanik lässt einen über eventuelle Abstriche bei der Technik (da wären zum Beispiel die etwas groben, unbeholfenen Figurenbewegungen) locker hinwegsehen. Die sehr atmosphärisch in Szene gesetzte Welt profitiert von einem kühlen, zurückhaltenden, aber sehr effektvollen Soundtrack, der sich hauptsächlich auf einfache Klavieruntermalung beschränkt, damit aber die entscheidenden Akzente setzt. Weniger ist eben manchmal mehr, um mal eine Phrase auszupacken.</p><p>Wir befinden uns im Jahr 2007 und die skizzierte Gegenwart wirkt glaubwürdig, kaum überzeichnet oder in Klischees verhaftet. Als der Psychiater David McNamara werden wir zu einem besonders kniffligen Fall, genau genommen, fünf solcher Fälle in das Staten Island Mental Ward gerufen. Die Handlung spielt also wie im eingangs erwähnten Film ebenfalls in New York. Dort finden wir drei Jungen und zwei Mädchen, die alle mit der Erstdiagnose &quot;Posttraumatisches Stress-Syndrom&quot; eingeliefert wurden, nachdem sie an verschiedenen Orten innerhalb New Yorks aufgelesen wurden. Von Beginn an begegnet McNamara kalte Ablehnung, sei es von seinen neuen Kollegen, mit denen er sich arrangieren muss, oder aber die ungewöhnlich kühle Art seiner Freunde. In der Nervenheilanstalt, einem Haus, das seit den 50er Jahren keinen Tropfen neuer Farbe mehr gesehen hat, versucht er, Stück für Stück die Erinnerungen seiner fünf Patienten auszugraben. Das gelingt ihm zusehends, doch jeder Fortschritt, den er in Richtung Genesung der Patienten macht, wird von einem beruflichen oder privaten Unglück überschattet. Seine persönliche Lage wird von Tag zu Tag desolater und sein Leben scheint über ihm zusammenzubrechen. Mit jedem Versuch, etwas zu richten, fällt nur noch mehr in Scherben. McNamara droht zusehends die Kontrolle zu verlieren.</p><p>Beeindruckt hat mich an <i>Overclocked</i> der konsequente Verzicht auf irrwitzige Effekte und Augenwischerei. Die Geschichte entwickelt sich durch eine sehr gelungene Erzählweise und die sich verdichtende Atmosphäre. Die Hintergründe der Patienten erfährt man in Rückblenden, in denen man auch die Kontrolle über ihre Erinnergunen übernimmt. Stück für Stück rollt sich der gedankliche Teppich wieder aus und es wird die eigentliche Geschichte aufgedeckt.</p><p>Abstriche gibt es dann wieder gegen Ende: Spätestens zu Beginn des letzten Viertels dämmert einem die Auflösung der offenen Fragen und die Überraschungen bleiben vollständig aus. Schade, dass hier viel Potenzial verschenkt wurde, aber dennoch lobenswert ist das innovative Spielkonzept und die hochkarätige Besetzung der Figurenstimmen. Auch wenn es nicht viel zu Rätseln gab und die Komplexität des Adventures eher an Ragnar Tornqvists letztes Werk (Dreamfall) erinnert, denn an die teils kniffligen Rätsel von Gilbert/Schafer/Grossman (Monkey Island). Ganz ähnlich wie <i>BioShock</i> fehlt es an Tiefe und der Konsequenz im Detail für ein richtig, richtig gutes Spiel. Trotzdem: Overclocked ist ein Genuss für zwei, drei Abende, an denen man eintauchen kann in eine spannend erzählte Geschichte und vielleicht auch einmal mit dem Kopf voller Gedanken ins Bett geht. So schafft ein kleines, deutsches Indie-Game, was Hollywood nicht gelingt. Bravo! </p>  
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            <name>Claim</name>
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        <published>2008-06-27T15:00:00Z</published>
        <updated>2008-06-27T21:13:47Z</updated>
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<a href="http://images.google.com/images?q=larry%20the%20cow">Larry the Cow</a> ist zwar weder Kollege noch Kunde, aber dafür das Maskottchen meiner Lieblings-Linux-Distribution <a href="http://www.gentoo.org">Gentoo Linux</a>, die auch unter der Haube von <a href="http://www.rinux.net/">Rinux</a> läuft. Nun trug es sich zu, dass auch der letzte mir schutzbefohlene Rechner, der bislang unter FreeBSD lief und einer (eher harmlosen) <a href="http://www.home.unix-ag.org/simon/bsdaemon/bsdaemon.png">Taschenausgabe des Teufels</a> frönte, die Umschulung zum Kuh-/Pinguin-Anhänger absolviert hat. Auf Deutsch: Mein kleiner File- und Sonstiges-Server zu Hause läuft nun auch unter Gentoo.<p /><p><a href="http://www.bsdforen.de/showthread.php?t=20953">Den Grund</a> hat Christian eigentlich ganz gut beschrieben, aber auf den Thread bin ich leider erst zu spät gestoßen. Das Problem war, dass der Laserdrucker (Epson AcuLaser AL-C1100) auf einmal den Dienst versagte und ich einfach am Ende meines Lateins angekommen den Entschluss gefasst habe, auf ein vertrauteres System zu setzen. Es ist nicht so, dass ich mich mit FreeBSD nicht auskenne, aber ich fühle mich unter Gentoo einfach inzwischen weitaus mehr zu Hause. Es ist schwer zu fassen, woran es liegt, aber viele Dinge sind unter Gentoo in meinen Augen einfach konsequenter, einfacher und weniger frickelig gelöst. Dazu kommt, dass ich nun schon einige Zeit Erfahrung mit dieser Distribution im Server-Einsatz sammeln konnte und somit am vorletzten Wochenende den Umstieg nahezu vollständig durchführen konnte. Das dringlichste Problem konnte ich auch schon lösen: Es druckt wieder!</p><p>Mein einziger unbesiegter Dämon ist das elendige IP-Routing unter Linux, weshalb ich kurzerhand alle Routing-Aktivitäten der Fritz!Box übergeben habe. Das war unter FreeBSD wahrlich einfacher mit nur einer rc.conf-Direktive. Auf der anderen Seite sehe ich nun, dass der Server in kürzester Zeit hoch- und runterfährt und damit sogar meinen Vista-basierten Hauptrechner schlägt. Legen wir auf diesen Stapel der erledigten Dinge noch die kürzlich eingebaute Lüftersteuerung für den Rechner, die ihn in Zukunft hoffentlich vor dem Hitzetod bewahrt (beide Lüfter-Versorgungskanäle sind vor einiger Zeit scheinbar zeitgleich ausgefallen). Es bleibt das wohlige Gefühl, eine Baustelle beseitigt zu haben und ein gut funktionierendes, abgestimmtes System zu haben.</p>  
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        <published>2008-06-24T15:00:00Z</published>
        <updated>2008-06-26T11:05:38Z</updated>
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<p>Mit dem neuen Job kam auch die Notwendigkeit, einen nicht im Stadtgebiet Dortmund gelegenen Arbeitsort täglich gut erreichen zu können. Aus meiner Studienzeit kenne ich die Bahnverbindung nach Nordbögge sehr gut und habe mich dagegen entschieden, mit &quot;den Öffentlichen&quot; zur Arbeit zu gelangen.</p><p>Also stand ich vor der interessanten Frage, woher ich innerhalb weniger Wochen ein Auto herbekommen kann. Dabei fiel die Wahl nicht schwer: Schnell war der Wagen im Online-Konfigurator zusammengeklickt und im smart-Center angerufen, ob ich ein ähnliches Modell kurzfristig bekommen könnte. Kurzum: alles hat gut gepasst und ich habe seit dem 28. Mai nun meinen smart fortwo, Modelljahr 2007.</p><p>Mein ehemaliger Mitbewohner Christian hat sich auch prompt bereit erklärt, <a href="http://gallery.rinux.net/v/eye/smart/">ein paar schöne Fotos vom neuen Familienmitglied</a> zu machen und ich habe es endlich geschafft, diese online zu stellen. Seit es den smart gibt und eigentlich schon davor, fand ich dieses Auto genial im Prinzip und toll in der Ausführung. Praktisch, wendig, einzigartig befördert es mich nun jeden Tag hin und her und sorgt dafür, dass mit mir nicht noch ein großes Geschoss mit vielen leeren Sitzen und auch ansonsten viel freiem Platz tagein, tagaus mit nur einer Nase vorne links durch die Gegend fährt.</p><p>Wenn es eine statistische Gerechtigkeit gibt, dann sollte ich jetzt auch relativ lange Ruhe haben vor Reifenpannen. Am letzten Wochenende, auf dem Weg zu Freunden, machte es nach dem Parkieren vor der Hütte der Bekannten *pffffffff*. Der smart war in einen Nagel getreten und hat sich seinen Schuh kaputt gemacht. Mit dem Abschleppen zum smart-center hat sich dieses Jahr die Mitgliedschaft im ADAC leider schon gelohnt.</p><br />
  
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        <published>2008-06-22T13:00:00Z</published>
        <updated>2008-06-27T18:04:42Z</updated>
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Die meisten mir nahe stehenden Menschen wissen es schon seit etwa einem Monat. Einige andere, denen ich es noch nicht direkt gesagt habe, wissen es vielleicht aus <a href="https://www.xing.com/profile/Clemens_Renner" title="Zu meinem XING-Profil">meinem XING-Profil</a>: Ich habe mein Promotionsvorhaben abgebrochen und habe mich in die Wirtschaft verdrückt, um dort mein Glück als Software-Entwickler zu versuchen. Seit dem 1. Juni arbeite ich also in der Forschung und Entwicklung für die WestfaliaSurge GmbH, einem <i>&quot;der beiden größten Hersteller von Melktechnik&quot;</i> weltweit (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WestfaliaSurge">Wikipedia</a>).<p>Der Start in den neuen Job ist wunderbar gelungen. Die größte Sorge, die ich hatte, hat sich auch als unberechtigt herausgestellt, denn die Kollegen am neuen Arbeitsplatz sind zwar im Schnitt deutlich älter als bisher, aber ziemlich genau gleich nett. <img src="http://claimaster.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Es hat sich zudem gezeigt, dass es von Vorteil war, schon einmal in einem maßgeblich von einem Unternehmen gesteuerten <a href="http://cordis.europa.eu/fetch?CALLER=FP6_PROJ&ACTION=D&RCN=79352&DOC=131&CAT=PROJ&QUERY=1159280329092">Forschungsprojekt</a> dabei gewesen zu sein, denn die Erfahrungen aus der <a href="https://sysrun.haifa.il.ibm.com/shadows/">SHADOWS</a>-Welt lassen sich zu einigen Teilen direkt weiterverwerten. Leider werde ich nicht viel über meine Arbeit bloggen können, da erwartungsgemäß Verschwiegenheit bezüglich des Erarbeiteten und Gesehenen vereinbart wurde. Insgesamt habe ich wieder etwas mehr Zeit zur Verfügung, außerhalb der Arbeitswelt spannende Dinge zu tun (siehe Existenz dieses Blog-Posts).</p><p>Ich will auch hier noch einmal allen meinen Kollegen am Lehrstuhl für eine tolle Zeit danken und euch viel Erfolg wünschen, egal wie ihr euren weiteren Weg gestalten werdet.</p>  
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        <published>2008-06-21T19:15:00Z</published>
        <updated>2008-06-21T18:27:37Z</updated>
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<p>Ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht, aber in meiner Kindheit gab es Leute, die Sätze zu mir gesagt haben, die sich auf ewig in mein Gehirn gebrannt haben. Wenn man auf diese Sätze zurückblickt, wünscht man sich, etwa wie in der Fabelhaften Welt der Amélie, einen Souffleur gehabt zu haben, der einem die passende Entgegnung hilfreich servieren hätte können. Ich will mal zwei Beispiele geben.</p><p>&quot;<i>Das hab ich mir schon gedacht. So viele Sachen hättest du dir ja auch nicht merken können.</i>&quot; sagte noch zu DDR-Zeiten eine Grundschullehrerin zu mir. Diese Person hatte auch andere Einfälle parat. So etwa eine alleinstehende Tafel im Klassenraum, auf der die ersten zwei oder drei Buchstaben der Vornamen jedes Schülers zu lesen waren, wahlweise in weiß (schlecht) oder rot (gut). Es handelte sich dabei quasi um eine verschärfte Form der Kopfnoten (die wir damals natürlich auch hatten), in diesem Fall &quot;Betragen&quot;. Die Namenskürzel konnten wahlweise noch um bis zu zwei Striche in der jeweiligen Farbe ergänzt werden, um das gute oder schlechte Betragen noch deutlicher zu brandmarken. Sammelte man einen dritten Strich auf, gab es eine gute (rot) oder schlechte (weiß) Note. Zurück zu obigem Satz: Diesen sagte sie, als sie mich beim Einkaufen in der örtlichen Kaufhalle antraf. Für DDR-Unkundige: Das war so etwas wie ein Supermarkt, nur dass die Verpackungen nicht so bunt waren und das Wort super noch nicht erfunden war. Sie sagte den Satz, nachdem sie meine Mutter bemerkt hatte und brachte damit unmissverständlich zum Ausdruck, dass alleine einzukaufen unmöglich zu meinen Fähigkeiten zählen konnte. Auf die Idee, dass selbst ein achtjähriger Junge einen Einkaufszettel dabeihaben könnte, schien sie nicht gekommen zu sein.</p><p>Der zweite Satz, den ich hier nennen will, stammt aus meiner Fahrschulzeit. Mein Fahrlehrer, sonst ein gemütlicher Typ, der während unsere Fahrten liebend gern die Aktienkurse im Radio hörte und seine Sätze gerne mit &quot;wa hö hm?&quot; abschloss, fuhr das erste mal mit mir zur Tankstelle und ließ mich tanken. Ich stieg also aus und öffnete den Tankklappe, schraubte den Deckel ab und suchte nach einer Ablagemöglichkeit. Beim VW Passat muss(te) man den Deckel oben auf die Klappe stecken, wofür zwei Schlitze im Deckel zur Verfügung staden. Ich fand diese Möglichkeit jedoch nicht binnen zwei Sekunden, was ihn zu der Bemerkung veranlasste: &quot;<i>Na handwerklich hastet aber nich so, wa hö hm?</i>&quot;.</p><p>Noch heute wünsche ich mir, in diesen Momenten eine passende Entgegnung parat gehabt zu haben. Rückblickend ärgert mich hauptsächlich, wie sehr diese Personen eine vorschnelle Einschätzung trafen. Sie strotzen vor Arroganz und Herablassung, im zweiten Fall fällt der Satz sogar auf den Sprecher zurück. Wie armselig, über jemand anderen zu spotten, wenn dieser etwas nicht sofort begreift, womit man selbst seit Jahr und Tag zu tun hat und diesen Vorsprung deutlich zeigen muss.</p>  
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        <published>2008-05-26T19:08:07Z</published>
        <updated>2008-05-26T19:08:07Z</updated>
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<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 72px;"><div class="serendipity_imageComment_img"><a class="serendipity_image_link" href="http://claimaster.de/uploads/Penguins/stanley_cup.jpg"><!-- s9ymdb:42 --><img width="72" height="110" class="serendipity_image_left" src="http://claimaster.de/uploads/Penguins/stanley_cup.serendipityThumb.jpg" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Darum geht's.</div></div><br />
<a href="http://claimaster.de/uploads/Penguins/stanley_cup.jpg" class="serendipity_image_link"><!-- s9ymdb:42 --></a><a class="serendipity_image_link" href="http://claimaster.de/uploads/Penguins/stanley_cup.jpg"><!-- s9ymdb:42 --></a>Die Penguins stehen mittlerweile seit sehr langer Zeit (16 Jahre, wenn ich nicht irre) im Finale um den Stanley Cup, den Pokal der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga. Das war Anlass genug für mich, mir bei FanNation <a href="http://www.fannation.com/blogs/show/421647" title="1967 Black and Gold">ein eigenes Penguins-Blog</a> einzurichten, in dem ich hin und wieder auf Englisch meine Gedanken zu den Spielen und dem Umfeld meines Lieblingsteams kundtun werde.<p>Zur Eröffnung habe ich ein bisschen über den nicht gerade gelungenen Einstand gegen die Detroit Red Wings geklagt (4-0 verloren). Aber ich bin guter Dinge.</p><br /><br />
  
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        <published>2008-04-15T20:00:00Z</published>
        <updated>2008-04-15T21:59:58Z</updated>
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                <p>Den wenigsten halbwegs treuen Lesern dürfte meine Affinität zum nordamerikanischen Eishockey und im Speziellen den Pittsburgh Penguins entgangen sein. Ich bekenne mich schuldig: Ich bin ein Penguins-Fan.</p><p>Zugegeben, die möglichen Fan-Aktivitäten sind außerhalb der USA und Kanada schon recht begrenzt. Man beschränkt sich im Wesentlichen darauf, einschlägige Webseiten zu besuchen, YouTube-Zusammenschnitte zu bejubeln und davon zu träumen, einmal bei einem großen Spiel dabei zu sein. Vor einigen Jahren hatte ich die Möglichkeit, mitunter ein paar Spiele über den Premiere-Sportkanal zu erwischen, aber das waren ohnehin nur wenige Penguins-Spiele pro Saison.</p><p>Dennoch: Meine Fan-Treue ist ungebrochen geblieben über eine lange Zeit hinweg, in der das Team, das so viele Jahre ein Playoff-Abo zu haben schien, krass einbrach und fast aus der NHL verschwunden wäre. Zweimal fast Bankrott, kein Geld, um solide Spieler zu verpflichten und die älteste Arena der Liga. Doch das alles sollte sich binnen kürzester Zeit ändern: Ein neues Eishockey-Stadion wird nun doch endlich gebaut und was noch viel wichtiger ist: &quot;Wir&quot; sind wieder in den Playoffs – <em>and this time we mean it</em>!</p><p>Ein paar Eckdaten, die günstigen Wind für die Segel Richtung Stanley Cup bedeuten könnten:<br />
</p><ul><li>Mit Sidney Crosby, Evgeni Malkin, Jordan Staal und Colby Armstrong vereinen die Penguins einzigartiges und atemberaubendes Newcomer-Talent. Crosby, erst ein paar Jahre dabei, ist inzwischen Team-Captain und wird seiner Rolle mehr als gerecht. Zudem konnte GM Ray Shero dieses Jahr einige wertvolle Zukäufe in Sachen Veteranenspieler machen, wodurch das Team nun deutlich runder ist.</li><li>Die beiden Torwarte Marc-Andre Fleury und Ty Conklin sind <i>die</i> sichere Bank, die die extrem starke Offensivkraft des  Teams braucht, um sich entfalten zu können. Als Fleury wochenlang ausfällt, ist Conklin da und springt phänomenal ein.</li><li>Als Crosby sich verletzt und ebenfalls für lange Zeit nicht dabei sein kann, zeigt der Rest der Mannschaft, dass sie auch ohne Captain auf dem Spielfeld ernst zu nehmende und vor allem torgefährliche Gegner sind.</li><li>Die Penguins beenden die reguläre Spielzeit (bis zu den Playoffs) als (nach Punkten) zweitbestes Team der Eastern Conference, nur zwei Punkte hinter den Toronto Maple Leafs.</li><li>Marc-Andre Fleury gelingt im ersten Playoff-Spiel gegen Ottawa ein Shutout (kein Gegentor). Das erste mal seit den Playoffs 2001, damals mit Johan Hedberg im Tor. </li><li>In der ersten Playoff-Runde gegen Ottawa – das Team, das die Penguins letzte Saison aus den Playoffs gekantet hat – führen die Penguins nach dem dritten Spiel mit drei Spielen. Einen 3:0-Vorsprung in einer Playoff-Serie konnte in der Geschichte der NHL nur zwei mal aufgeholt werden.</li></ul>Sie haben das Potenzial, sie sind extrem aufgekratzt und sie spielen als gäbe es kein Morgen. <i>Let's go Pens!</i>  
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        <published>2008-04-11T21:03:04Z</published>
        <updated>2008-04-16T07:18:50Z</updated>
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        <title type="html">Schöne Sicht</title>
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                Jetzt habe ich etwa ein halbes Jahr lang Windows Vista Business auf meinem Arbeits-Notebook installiert. Und ich muss sagen: lässt man den leicht bitteren Beigeschmack von DRM (Stichwort: Kein DVD-Decoder im Windows Media Player mehr) und "Trusted Platforms" mal außen vor, dann bleibt ein extrem angenehmes, leicht zu bedienendes und komfortables Windows übrig, dass ich nicht mehr missen möchte.<br />
<br />
Und so kommt es denn, dass ich, während diese Zeilen hier entstehen, gerade eine Installations-DVD brenne, die mir dabei helfen wird, Vista auf meinen Heimrechner draufzuziehen. Keine Sorge, ist alles legal und nennt sich "MSDN Academic Alliance". Einer der wenigen echten Vorteile, die einem als Promotionsstudent noch bleiben, wenn man <em>kein</em> Mitarbeiter einer Hochschule ist.<br />
<br />
In meinen Augen ist Vista der glücklichste Windows-Wurf bisher. Von XP zu Vista ist es etwa der gleiche Umstieg wie von Windows 2000 auf XP. Vieles ist einfach runder gelungen und mal abgesehen von dem (sehr ansprechenden) grafischen Schnickschnack ist in Sachen Usability einfach viel passiert. Allen voran steht sicher das neue Mobility Center, dass die wichtigsten Notebook-Funktionen in einer Schaltzentrale aggregiert und damit das Arbeiten unterwegs deutlich angenehmer macht. Mein zweitliebstes Feature ist die allwissende Windows-Suche im Startmenü. Sie funktioniert wie das Ausführen-Feld der früheren Versionen, sucht aber gleichzeitig noch an allen indizierten Orten, etwa im Startmenü. Letzteres ist für mich wirklich bedeutsam, da ich bisher immer die typische Unordnung im Startmenü gehasst habe, weil ich spätestens nach der zehnten Programminstallation einfach nichts mehr wiedergefunden habe. Jetzt tippe ich nur noch den Namen des Programms und muss mich nicht mehr darum kümmern, wo es liegt; geschweige denn, die Einträge von Hand sortieren.<br />
<br />
Letztlich ist es schade, dass das Media Center nicht dabei ist, denn das durfte ich mir kürzlich mal bei einem Bekannten ansehen, der sein Wohnzimmer mit neuem Flachbild-Fernseher damit zur ultimativen Medienzentrale gemacht hat. Sehr beeindruckend, wunderbar integriert und mit der entsprechenden Fernbedienung kinderleicht zu handhaben.<br />
<br />
So ist also aus mir, einem einstmaligen Windows- und IE-Hasser, ein Vista-Liebhaber geworden, der die vielen netten Kleinigkeiten und das runde Gesamtbild (das erst durch die immer noch furchtbare Monopolstellung entstehen konnte) einfach zu schätzen weiß. An vielen Stellen bedient es sich eben einfach genau so, wie es sein sollte.  
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        <published>2008-01-04T17:09:29Z</published>
        <updated>2008-01-04T17:09:29Z</updated>
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                Heute mal ganz und gar unpolitisch: Ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünsche ich allen Lesern meines Weblogs. Dieses Jahr verspricht sehr spannend zu werden, gemessen an dem, was ich bisher von ihm weiß.<br />
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Eine der etwas weniger spannenden, aber für Autofahrer wichtigen Neuerungen ist die Einführung der Umweltzonen. Um die Feinstaubbelastung speziell in den großen Innenstädten zu senken, gibt es seit Jahresbeginn erste Zonen, in die man nicht mehr mit jedem Auto fahren darf. Wer seinen Fahrzeugschein zur Hand hat, kann <a href="http://www.feinstaubplakette.de/">online beim TÜV Nord nachsehen</a>, welche Plakette (rot, gelb oder grün) mit oder vielleicht sogar ohne Umrüstung zugeteilt werden kann.<br />
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Für das Auto von meiner Freundin gibt's die grüne Plakette. Der TÜV Rheinland vergibt die Plaketten für 5,50 EUR. <a href="http://www.tuv.com/web/media_get.php?mediaid=12690&fileid=21039&sprachid=1" title="PDF-Zusammenfassung vom TÜV Rheinland zur Feinstaubplakette">Mehr Infos zu dem Teil</a> gibt's zum Beispiel als PDF (auch vom TÜV).  
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        <published>2007-12-23T12:37:56Z</published>
        <updated>2007-12-26T18:16:53Z</updated>
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        <title type="html">Weihnachten gilt für alle</title>
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                Weihnachten ist die Zeit, sich mit Familie und Freunden zu beschäftigen und ein bisschen zur Ruhe zu kommen; vorausgesetzt, man hat alle Geschenke zusammen.<br />
<br />
Interessanterweise gilt das auch für Spammer und Hacker. Ich bekomme in den letzten Tagen substanziell weniger Spam als noch wenige Tage davor. Und: Auf meinem Server hat die Zahl der Einbruchsversuche ebenfalls den Jahrestiefststand erreicht. Lediglich einmal hat gestern jemand versucht, Zugriff auf den Rechner zu kriegen. Bei durchschnittlich mehreren tausend Hackversuchen täglich ist das schon ein deutliches Zeichen, dass etwas Ruhe in die Welt einzukehren scheint. Es sei angemerkt, dass sich die Rechner, von denen die Einbruchsversuche ausgehen, nicht ausschließlich in der westlichen Welt befinden.<br />
<br />
An solchen Tagen frage ich mich, warum nicht das ganze Jahr über Weihnachten sein kann. Ganz uneigennützig, versteht sich. <img src="http://claimaster.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" />  
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